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Brennstoffzellen

»Maßgeschneiderte Materialeigenschaften ermöglichen es uns, die technologische Entwicklung von Brennstoffzellen zielgerichtet voranzutreiben und somit zur Kostensenkung beizutragen. Daneben untersuchen wir Degradationsprozesse, welche die Langlebigkeit von Brennstoffzellen beispielsweise im Bereich der Hausenergieanwendung maßgeblich beeinflussen.«

Dr. Alexander Dyck, Bereichsleiter Brennstoffzellen


Brennstoffzellen bieten im Bereich der Hausenergieversorgung mit Wärme und Strom – bezogen auf den Primärenergieeinsatz – ein Einsparungspotenzial von bis zu 40 Prozent. Wenn wir dieses Potenzial nutzen wollen, müssen wir die Systeme präzise auf ihre Anwendungen abstimmen, um Prognosen für den zukünftigen Energiebedarf zu erstellen. Dazu vermessen wir den Energiebedarf moderner Gebäude und vergleichen die Daten mit dem Lastgangverhalten von KWK-Einheiten.

Um darüber hinaus die Entwicklung einer neuen und kostengünstigeren Brennstoffzellen-Stack-Generation mit geringerem Materialeinsatz zu beschleunigen, befassen wir uns intensiv mit Alterungsprozessen wie zum Beispiel den mechanischen Belastungen im Betrieb einer Gasdiffussionslage (GDL). Dazu nutzen wir unter anderem bildgebende Verfahren wie Rasterelektronenmikroskopie und Mikro-CT sowohl für GDLs als auch für Membranelektrodeneinheiten (MEAs).